Nußknacker und Mausekönig
Theater des Staunens – Patrik Lumma
Beschreibung / Zielsetzung
„Endlich erzählt jemand diese Geschichte so, dass man sie auch versteht!“ schrieb ein begeisterter Zuschauer. Denn E.T.A. Hoffmann hat alle Register gezogen, um aus seiner Weihnachtserzählung ein spannendes Abenteuer mit Grusel- und Liebesgeschichte durch alle Länder und Phantasiereiche zu machen. Dazu braucht es einen Puppenspieler und eine Schauspielerin, die sich mit größter Spielfreude dem Spaß widmen. Wer versucht, E.T.A. Hoffmann auf die Bühne zu bringen, muss vorher wissen, dass er scheitert! Die Kunst ist es, möglichst lustvoll auf höchstem Niveau zu scheitern! Die Dramatisierung des Märchens kann nur der Kommentar einer ironischen Geschichte sein, die aus drei sich aufeinander beziehenden und ineinander verschachtelten Erzählungen besteht, die sich gegenseitig mit feinem Spott brechen! In diesem Zusammenhang verzichten wir hier auf eine Inhaltsangabe. Wer sowas auf die Bühne bringt, soll doch gleich jemanden dabei haben, der es wieder rausträgt. Und so haben sich der Puppenspieler und die Schauspielerin gefunden! Zusammen begeben sie sich auf die Suche nach einer gemeinsamen Bühnensprache zwischen künstlichen Welten und überbordender Phantasie. Ein fröhlicher Spaß für alle nicht- und intellektuellen Menschen ab 6 Jahren.
Zielsetzung:
- gutes Theater
- die Geschichte so erzählen, dass man sie auch versteht
- E.T.A. Hoffmann möglichst gerecht werden und den Zuschauenden Lust auf Literatur machen
- Freude verbreiten
Organisatorische Informationen
Gastspiel in der Schule
Publikumsgespräch nach der Vorstellung; Vertiefung des Stoffes ca. 60 Min. Spiel + 20 Min. Nachgespräch + 10 Min. Rückbau / maximal 2 Vorstellungen / zzgl. 2 Std. Aufbau + 90 Min. Abbau pro Gastspieltag
Die Raumbedingungen bitte vor der Buchung mit mir abklären! (Verdunklung, Rauchmelder, Bühnengröße, etc.)
Bezug zum Lehrplan / Bildungs- & Erziehungsplan
Deutsch: Welche klassischen Märchenelemente werden durch Hoffmann verwendet und ironisch verfremdet? Wie funktioniert die Schachtelstruktur der Geschichte? Wie wurde damals Weihnachten gefeiert? Was war anders? Welche Geschlechterrollen kann man an den Geschenken ablesen? Ist das heute noch so?