Projekt

Des Marktweibla erzähld Gschichdn

Märchenerzählen mal anders

Des Marktweibla erzähld Gschichdn
Kulturpartner:in Theater des Staunens – Patrik Lumma
Gültigkeit sofort - offen
Alter ab 5–6 J., Klasse 1 – 6, Erwachsene
Zielgruppe
Kindergarten Grundschule Förderschule (1–4) Förderschule (5–9) Mittelschule Real- und Wirtschaftsschule Gymnasium Berufliche Schule
Kultursparte
Darstellende Künste Literatur & Leseförderung
Projektform
rezeptiv

Beschreibung / Zielsetzung

„Theater ist Behauptung“ habe ich auf der Schauspielschule gelernt. Aber als vollbärtiger Mann mit über 1,90 m Körpergröße zu behaupten, man wäre ein hutzeliges fränkisches Marktweibla, ist schon ein starkes Stück. Und ein Riesenspaß! Denn wenn die Leute einem DAS abnehmen, kann man ihnen ALLES erzählen. Was als lustiger Einfall für einen Walkact auf der Thurnauer Rosenmesse begann, hat inzwischen Kultstatus: Des Marktweibla derf nimmer fehln. Von Anfang an dabei waren auch die Geige, die Liedla und das Märchenerzählen für die Kinder. So ein Marktweibla kommt ja viel herum und hat daher immer ein „Gschichtla“ zu erzählen: zum Beispiel von dem großmäuligen Schneider, der es mit allen Körben in den 5.Stock bestellt hat, alle Marmeladen probiert und am Ende einen Löffel Mus gekauft hat; oder von dem Kind, was in ihrem Dorf – also do, wos Marktweibla hea kummt – mit einer Glückshaut geboren wurde ...Inzwischen ist das Marktweibla überall in Franken (also da, wo man das Fränkisch auch versteht) zu treffen, auch bisweilen in Schulen und Kindergärten.

Zielsetzung: gutes Theater mit viel Freude für alle erlebbar machen gute Märchenerzählkunst den Reichtum und die Schönheit des Dialektes zeigen also Sprachförderung für alle – und Pflege des Kulturguts

Bezug zum Lehrplan / Bildungs- & Erziehungsplan

  1. Heimatkunde, Traditionspflege
  2. Märchen
  3. freies Erzählen vs. auswendig gelernt, also Kunstform Erzählen
  4. Dialektpflege, Dialekt für alle, auch für die Zugereisten
Eckdaten