Projekt

Mosaik - aus kleinen Steinen ein gemeinsam ein Werk schaffen

Gemeinschaftsarbeit auf MDF-Platte kleben und verfugen

Mosaik - aus kleinen Steinen ein gemeinsam ein Werk schaffen
Kulturpartner:in Ingrid Lösch-Pülschen – Mosaikworkshops
Gültigkeit sofort - offen
Alter ab 5 Jahren
Zielgruppe
Kindergarten Grundschule Förderschule (1–4) Förderschule (5–9) Mittelschule Real- und Wirtschaftsschule Gymnasium
Kultursparte
Bildende Künste Freie Kreativität
Projektform
aktiv

Beschreibung / Zielsetzung

Die Möglichkeiten der Mosaikgestaltung sind vielfältig und lassen sich gut an Alter, Klassenstärke, Zeitrahmen und Budget anpassen.

Wenn eine Gruppe ein gemeinsames Bild gestaltet, ist dafür Zeit für die Planung und immer wieder Absprachen zu Größe, Anordnung und Farbwahl erforderlich.

Ein Mosaik wird besonders, wenn es sich entwickeln kann – zu genaue Vorgaben sind da oft eher hinderlich.

Interessant sind Mosaike, die eine Geschichte erzählen, mit eingebauten Details, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen, und somit eine Atmosphäre transportieren.

Das ist eine große Herausforderung, an der die Gruppe wachsen kann, und jeder Einzelne findet seinen Platz – erstens bei der Wahl der übernommenen Aufgabe und zweitens am Ende sichtbar in einem Teil des Werkes.

Das Aufkleben der Fliesen und das anschließende Verfugen eignen sich ideal für Gruppenarbeiten und größere Werke.

Die Fliesenstücke werden auf MDF-Platten mit einem nicht zementgebundenen Kleber aufgeklebt und dann mit Fugenmasse verfugt.

Gearbeitet wird mit Fliesen, die mit der Zange in die passende Form gebracht werden. Das erfordert Kraft und Übung. Einige grundlegende Regeln sollten bei der Gestaltung beachtet werden. Ich erkläre diese zu Beginn allgemein und dann im Verlauf beim direkten Tun. Oft ist die allgemeine Erklärung für die Kinder nur schwer umzusetzen, da sie sich noch nichts darunter vorstellen können.

Es ist Zeit nötig, um mit den Farben und Formen zu spielen und die richtige Gestaltung zu finden.

Diese Technik ist für die meisten Schüler*innen neu, sodass sich eine neue Lernerfahrung für alle ergibt. Der Umgang mit dieser neuen Lernsituation gelingt den meisten SchülerInnen gut. Im Verlauf entwickelt das Mosaik seine Leuchtkraft und Ausstrahlung – die Unterschiedlichkeit der entstehenden Werke fasziniert mich und die Schüler*innen immer wieder.

Nicht alle Schüler*innen können gleichzeitig am großen Brett arbeiten. Die einzelnen Objekte werden daher zunächst auf kleinen Brettern vorbereitet und anschließend geklebt. Von kleineren Arbeiten wie Bilderrahmen fürs Klassenfoto bis hin zur Schulhausgestaltung ist alles möglich.

Beispiele für Schulhausgestaltungen finden sich u. a. in der Martinschule, der Rupprechtschule, der Kundigungenschule und der Hainschule. Die Werke stammen von den Schüler*innen der entsprechenden Schulen, den betreuenden Lehrkräften und mir.

Organisatorische Informationen

Die Unterstützung durch die Lehrkraft ist erforderlich. Es hat sich bewährt, die Tätigkeit vorab zu besprechen.

Bei allen Projekten muss die Reinigung der Werke nach der Trocknungszeit des Klebers/der Fugenmasse noch eigenständig von der Lehrkraft mit den Schüler*innen durchgeführt werden.

Anforderung an den Raum: Der Fußboden sollte unempfindlich sein. Ein Wasseranschluss ist hilfreich. Es wird Abdeckmaterial für die Tische benötigt, z. B. Zeitungspapier oder Folie.

Alte Kleidung oder Malkittel für die Kinder sind sinnvoll. Kleberückstände auf der Kleidung sind nur schwer auswaschbar.

Es sollte ein Platz für die Lagerung des Mosaiks im Entstehungsprozess vorhanden sein.

Bezug zum Lehrplan / Bildungs- & Erziehungsplan

Die Planung eines Mosaiks fördert die Einbringung und Verteidigung eigener Ideen der Schülerinnen und Schüler. Gleichzeitig sind aber auch Toleranz gegenüber anderen Vorstellungen und die Akzeptanz von Mehrheitsentscheidungen gefragt. Das sind wichtige Lerninhalte für die Persönlichkeitsentwicklung.

Dies ist eine große Herausforderung, an der die Gruppe wachsen kann und in der jeder Einzelne seinen Platz findet – sei es bei der Wahl der Aufgabe, die er übernimmt, oder bei der Verantwortung, die er für einen Teil der Gestaltung trägt, der dann am Ende im Gemeinschaftswerk sichtbar wird.

Diese Technik ist für die meisten Schüler*innen neu, sodass sich eine neue Lernerfahrung für alle ergibt. Der Umgang mit dieser neuen Lernsituation gelingt den Schüler*innen in den meisten Fällen gut. Im Verlauf entwickelt das Mosaik seine Leuchtkraft und Ausstrahlung – die Entstehung des Werkes fasziniert mich und die Schüler*innen immer wieder.

Die Schülerinnen und Schüler schulen ihre Feinmotorik und Raumwahrnehmung, wobei lebenspraktische, motorische und handlungsorientierte Lernbereiche im Vordergrund stehen. Konzentration, Geduld, Ausdauer, genaues Arbeiten und Durchhaltevermögen werden in einem anderen Umfeld praktiziert und geübt.

Die Technik kann fächerübergreifend eingesetzt werden.

Eckdaten