Projekt

Kunstwerkstatt

Malen und Zeichnen mit einer Künstlerin!

Kunstwerkstatt
Kulturpartner:in Annabel Adler
Gültigkeit sofort - offen
Alter Alle
Zielgruppe
Krippe Kindergarten Grundschule Förderschule (1–4) Förderschule (5–9) Real- und Wirtschaftsschule Gymnasium Berufliche Schule
Kultursparte
Bildende Künste Darstellende Künste Spiel / Bewegung / Entspannung Freie Kreativität
Projektform
aktiv

Beschreibung / Zielsetzung

KUNSTWERKSTATT

Malerei und Zeichnung entdecken, ausprobieren und den eigenen Stil entwickeln

Als freischaffende Künstlerin möchte ich meine Erfahrungen, Techniken und meine Begeisterung für Malerei und Zeichnung weitergeben. Die KUNSTWERKSTATT ist ein individuell buchbares Kunstprojekt, dessen Inhalt an Alter, Interessen, Vorkenntnisse und Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe angepasst wird.

Im Mittelpunkt können unterschiedliche Bereiche der bildenden Kunst stehen – von Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei über Zeichnung und Urban Sketching bis hin zu Art Journaling und experimentellen Techniken.

Was erwartet die Teilnehmer*innen?

Je nach Schwerpunkt lernen die Teilnehmer*innen Materialien und Techniken kennen und probieren diese unmittelbar aus. Themen können beispielsweise Farbmischung, Licht und Schatten, Perspektive, Linienführung oder Bildkomposition sein. Dabei geht es nicht nur um das Erlernen einer Technik, sondern darum, eigene Lösungen und einen persönlichen Zugang zum Gestalten zu entwickeln.

Mögliche Schwerpunkte sind:

  1. Aquarell-, Acryl- oder Ölmalerei
  2. Zeichnen und experimentelle Zeichnung
  3. Urban Sketching
  4. Art Journaling
  5. Farb- und Bildkomposition
  6. thematische Workshops wie Landschaft, Natur, Architektur, Menschen oder Tiere

Das konkrete Angebot wird gemeinsam mit der jeweiligen Einrichtung entwickelt.

Künstlerisches und pädagogisches Anliegen

Im Mittelpunkt steht die Freude am eigenen kreativen Tun. Malen und Zeichnen sind keine Fähigkeiten, die nur wenigen „Talentierten“ vorbehalten sind. Techniken können erlernt, ausprobiert und individuell weiterentwickelt werden.

Die Teilnehmer*innen dürfen experimentieren, Fehler machen, eigene Entscheidungen treffen und unterschiedliche Ausdrucksformen entdecken. Dabei werden unter anderem Wahrnehmung, Konzentration, Fantasie, Selbstständigkeit, Ausdauer und Selbstwirksamkeit angeregt.

Es geht nicht darum, ein fertiges Bild nachzuahmen, sondern zu erfahren, wie ein eigenes Bild entstehen kann.

Für wen ist die KUNSTWERKSTATT geeignet?

Die KUNSTWERKSTATT richtet sich an alle Altersgruppen und Zielgruppen – von Kita- und Schulkindern über Jugendliche und Erwachsene bis hin zu Seniorinnen sowie Lehrerinnen und pädagogischen Fachkräften.

Auch Menschen mit Behinderungen und unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen sind ausdrücklich willkommen. Inhalte, Materialien und Arbeitsweisen können entsprechend angepasst werden.

Möglicher Ablauf

Nach einer Einführung in Thema und Material folgen erste Übungen oder Experimente. Anschließend arbeiten die Teilnehmer*innen an einem eigenen Bild oder einer gemeinsamen Aufgabe. Ich begleite den Prozess mit technischen Hilfestellungen und individuellen Impulsen, ohne die eigene Gestaltung vorzugeben.

Zum Abschluss können die entstandenen Arbeiten gemeinsam betrachtet und reflektiert werden.

Individuell buchbar

Ob kurze Einheit, 90-minütiger Workshop, Projekttag, Workshopreihe oder längerfristiges Kunstprojekt – Dauer und Inhalt werden individuell vereinbart.

Welche Materialien und welcher Raum benötigt werden, hängt von der gewählten Technik ab und wird im Vorfeld abgestimmt.

Die KUNSTWERKSTATT ist kein festes Standardprogramm: Die Einrichtung bringt ihre Wünsche und die Teilnehmer*innen ihre Ideen mit – ich bringe mein künstlerisches Wissen und meine Erfahrung ein. Gemeinsam entsteht daraus ein passendes Kunstprojekt.

Organisatorische Informationen

Rahmenbedingungen und Vorbereitung

Raum- und Arbeitsanforderungen

Die KUNSTWERKSTATT kann in unterschiedlichen Räumen stattfinden. Benötigt wird grundsätzlich ein gut zugänglicher Raum mit ausreichend Arbeitsplätzen und Tischen.

Geeignet sind beispielsweise:

  1. Klassenzimmer und Gruppenräume
  2. Kunsträume und Werkräume
  3. Ateliers
  4. Mehrzweckräume und Aulen
  5. Bibliotheken und Kreativräume
  6. Jugend- und Bildungseinrichtungen
  7. bei passenden Projekten auch Außenbereiche

Für Urban Sketching kann die Umgebung selbst zum Arbeitsort werden – beispielsweise ein Schulhof, Park, Marktplatz oder anderer interessanter Ort.

Ausreichend Tageslicht ist von Vorteil. Je nach Technik kann außerdem ein Waschbecken bzw. eine Reinigungsmöglichkeit benötigt werden.

Arbeitsplätze und Materialien

Jeder Teilnehmerin sollte über einen eigenen Arbeitsplatz mit ausreichend Arbeitsfläche verfügen. Bei Maltechniken empfiehlt es sich, die Tische entsprechend zu schützen.

Die benötigte Ausstattung richtet sich nach der gewählten Technik. Zum Einsatz können beispielsweise Aquarell-, Acryl- oder Ölfarben, Pinsel, Papier, Zeichenmaterialien oder Skizzenbücher kommen.

Vorab wird gemeinsam geklärt, welche Materialien von mir mitgebracht und welche von der Einrichtung bereitgestellt werden. Eine vollständige Kunstausstattung vor Ort ist daher nicht erforderlich.

Kleidung und Reinigung

Bei Zeichnung und Aquarellmalerei ist in der Regel keine besondere Kleidung notwendig. Bei Acryl- oder Ölmalerei empfiehlt sich Kleidung, die schmutzig werden darf, bzw. ein Malkittel oder altes Oberteil.

Je nach Technik sollte eine Möglichkeit zum Reinigen von Händen und Materialien vorhanden sein. Bei Ölmalerei können besondere Anforderungen an Reinigung und Entsorgung entstehen; diese werden vorher individuell abgestimmt.

Zeitlicher Rahmen

Die Dauer wird passend zu Thema, Altersgruppe und Umfang vereinbart. Möglich sind beispielsweise:

  1. Workshops ab ca. 90 Minuten
  2. halbtägige oder ganztägige Projekttage
  3. mehrteilige Workshopreihen
  4. längerfristige Kunstprojekte

Bei anspruchsvolleren Techniken oder größeren eigenen Arbeiten bietet sich ein längerer bzw. mehrteiliger Zeitraum an.

Gruppengröße

Es können kleinere Gruppen, Klassen oder größere Gruppen teilnehmen. Bei größeren Gruppen können Kleingruppen, Stationen oder zeitlich versetzte Arbeitsphasen sinnvoll sein, damit eine individuelle Begleitung möglich bleibt.

Individuelle Absprache

Da die KUNSTWERKSTATT bewusst flexibel gestaltet ist, werden Thema, Technik, Dauer, Materialien und räumliche Voraussetzungen im Vorfeld gemeinsam festgelegt.

Von einem ersten spielerischen Kennenlernen einer Technik bis hin zu einem umfangreichen eigenen Kunstprojekt ist vieles möglich.

Sie haben eine Idee oder ein bestimmtes Thema? Sprechen Sie mich gerne an – gemeinsam entwickeln wir daraus ein passendes Kunstprojekt.

Bezug zum Lehrplan / Bildungs- & Erziehungsplan

Bezug zum Lehrplan und Bildungs- und Erziehungsplan

Die KUNSTWERKSTATT bietet vielfältige Anknüpfungspunkte an den bayerischen LehrplanPLUS sowie den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan. Je nach Schwerpunkt werden unterschiedliche Bereiche der ästhetischen, künstlerischen und persönlichen Bildung angesprochen.

Im Mittelpunkt steht die praktische Auseinandersetzung mit Kunst, Farbe, Form, Linie, Material, Raum und Bildwirkung. Die Teilnehmer*innen lernen verschiedene Techniken kennen, erproben diese und entwickeln daraus eigene gestalterische Lösungen.

Im schulischen Kontext

Die KUNSTWERKSTATT knüpft an zentrale Bereiche des Kunstunterrichts an: Wahrnehmen, Gestalten, Reflektieren und Präsentieren.

Die Schüler*innen können verschiedene Techniken und Materialien kennenlernen, Farbe und Form bewusst einsetzen, eigene Ideen entwickeln, experimentieren und individuelle Gestaltungslösungen finden. Dabei geht es nicht nur um das Arbeiten nach einer Vorlage, sondern um eigene Entscheidungen und einen persönlichen künstlerischen Ausdruck.

Je nach Workshop können unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden: Aquarellmalerei vermittelt beispielsweise den Umgang mit Wasser, Transparenz und Farbverläufen; Acryl- und Ölmalerei ermöglichen die Auseinandersetzung mit Farbauftrag, Schichten, Licht und Bildwirkung. Beim Urban Sketching steht die bewusste Wahrnehmung und zeichnerische Erfassung der Umgebung im Mittelpunkt.

Im Elementarbereich

Auch im Elementarbereich bietet die KUNSTWERKSTATT zahlreiche Anknüpfungspunkte. Die ästhetische Bildung wird durch das sinnliche Erleben von Farben, Formen und Materialien gefördert.

Kinder erhalten Raum, eigene Ideen zu entwickeln, zu experimentieren und ihre Umwelt individuell auszudrücken. Dabei werden unter anderem Kreativität, Fantasie, Wahrnehmung, Feinmotorik, Konzentration, Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit angeregt.

Kunst als individueller Prozess

Ein zentraler Bestandteil ist der offene und individuelle Zugang zum Gestalten. Nicht alle müssen zum gleichen Ergebnis kommen. Ausprobieren ist erwünscht und Fehler werden als Teil des Lernprozesses verstanden.

Die Teilnehmer*innen lernen nicht nur Techniken kennen, sondern entwickeln zunehmend ein Gefühl dafür, eigene gestalterische Entscheidungen zu treffen.

Für alle – inklusiv und niedrigschwellig

Die KUNSTWERKSTATT richtet sich an Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichsten Voraussetzungen. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Das Angebot kann an unterschiedliche Altersgruppen, Lernvoraussetzungen und individuelle Fähigkeiten angepasst werden und eignet sich ausdrücklich auch für inklusive Gruppen und Menschen mit Behinderungen. Materialien, Aufgabenstellungen und Arbeitsweisen können entsprechend angepasst werden.

Persönlichkeitsbildung durch Kunst

Das eigene Gestalten kann Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, Ausdauer und Selbstwirksamkeit stärken. Die Teilnehmer*innen erleben, dass es beim künstlerischen Arbeiten nicht um „richtig“ oder „falsch“ geht, sondern darum, eigene Ideen zu entwickeln und sichtbar zu machen.

Kunst wird so zu einem Raum für Wahrnehmung, Ausdruck, Experiment und persönliche Entwicklung – offen für jede*n.

Eckdaten